Späte Strafe

Im April 1992 wurde der 47-jährige Familienvater Gerhard Kaindl, ein Berliner nationaler Aktivist, von einer Bande linksextremistischer Türken beim Abendessen in einer Neuköllner Gaststätte hinterrücks erstochen. Die „Deutsche Stimme“ berichtete im April 2012 ausführlich über diese Untat, den folgenden skandalösen Prozess und die noch skandalöseren Urteile.

Fünf Jahre nach dem Mord erschien im Verlag Nautilus ein Buch mit dem Titel „Friss und stirb trotzdem“. Dessen Autor, ein zeitweilig in Berlin lebender Schriftsteller und kolumbianischer Professor namens Raul Zelik, lässt einen Icherzähler bedauern, die Tat nicht selbst begangen zu haben, er rechtfertigt sie. Hier eine Leseprobe der professionalen Prosa: „Ich stelle mir vor, wie es (das Messer) das Blut hat aufspritzen lassen, wie es tief in das fette Fleisch eingedrungen ist und einen schmatzenden Ton erzeugt hat, ein rhythmisches Blubbern, sehr intensiv wie eine Quelle, was mir jetzt, in diesem Moment, sehr vernünftig erscheint, ein folgerichtiger Klang. Natürlich hätten wir andere sinnvoller treffen können, nichtsdestotrotz war es eine Antwort, eine vernünftige, denn irgend jemand muss diese Arbeit ja tun … ich fühle es, das Messer in der Hand, das Messer im Fleisch, das Fleisch tief, warm und zuckend.“

Weshalb diese Erinnerung? Weil besagten Professor im September 2013 ein bemerkenswertes Schicksal ereilt hat. Im Görlitzer Park wurde er Opfer eines gewalttätigen Raubüberfalls und erlitt dabei Brüche von Jochbein und Kiefer sowie Zahnverluste. Festgenommen wurden anschließend arabische Intensivtäter, was der Sache einen besonderen Reiz verleiht. Der „Tagesspiegel“ stellte Zelik Anfang Dezember 2013 eine halbe Seite zur Verfügung, auf der er sich beklagt über „Ausgeliefertsein“, „unangekündigter Angriff“ (seine Gesinnungsgenossen meiden sich, wie wir wissen, formvollendet an), „Verallgemeinerung der Angst“ und darüber, dass er in der Notaufnahme (so wie andere auch) fünf Stunden warten musste. Das Gesundheitssystem funktioniere nicht! Seine Freude an der Stadt Berlin sei weg. Na so was, die unsere ist es schon lange…

Der Verfasser dieser Zeilen bekennt, nach der Zeitungslektüre einen angenehmen Zustand von Zufriedenheit erlebt zu haben. Ein altes deutsches Sprichwort sagt: „Gottes Mühlen mahlen langsam aber gerecht“. Da muss wohl was dran sein.

Siehe auch: volksherrschaft.info//wp-content/pdf-dateien/spaete_strafe.pdf